Elektromobilität im Schweizer Gartenbau

11. Juni 2021 | Allgemein, Gartenbau

Das Umstellen von Verbrennungsmotoren auf Elektromotoren ist auch bei uns Gärtnern ein grosses Thema und die Angebotspallette wird ständig erweitert. War vor einigen Jahren nur gerade der Bohrschrauber mit einem Akku ausgerüstet, haben wir heute von Kleingeräten bis zu grossen Baumaschinen schon beinahe alles, das elektrisch betrieben werden kann.

Viele Vorteile für Akkubetriebene Gartengeräte

Der Vorteil von vielen akkubetriebenen Gartengeräten liegt in erster Linie bei der Lautstärke. Viele der Geräte können mit einiges weniger Lärmemissionen betrieben werden als der Verbrenner. Oft muss heute noch mit einer Leistungseinbusse gerechnet werden. Da holen die Akkugeräte aber mächtig auf. Weitere grosse Vorteile bei den Akkugeräten sind die wegfallenden Abgas-Emissionen des Verbrennungsmotors und das massiv niedrigere Gewicht, dass die Arbeit für uns doch erheblich erleichtert. So können unsere Akkugeräte im Vergleich zum Verbrenner im Betrieb bereits heute mit der besseren CO2-Bilanz betrieben werden. 

Gartengeräte auf einem Holztisch

Anders bei Lieferwagen

Bei den ersten elektrisch betriebenen Lieferwagen sieht das leider noch etwas anders aus. Da ist das Gewicht wieder das Hauptproblem. Bei unseren Fahrzeugen mit 3.5 t Gesamtgewicht haben wir ohnehin schon wenig Nutzlast und so ist das Gewicht der Akkus noch zu hoch. Dadurch ist auch das aktuelle Angebot an solchen Fahrzeugen noch sehr klein. Auch die Frage der CO2-Bilanz gegenüber einem Dieselfahrzeug ist sehr umstritten. Ein « grünes » Elektrofahrzeug mit Strom aus der Steckdose?

Unser Konzept zur Verbesserung der CO2-Bilanz

Mit der geplanten PV-Anlage können wir die CO2-Bilanz unserer Liegenschaft und der Akkugeräte weiter verbessern, da wir den Strom selber bzw. mit der Sonne produzieren können. Im Idealfall wird der produzierte Strom direkt verbraucht.Da dies natürlich nicht immer möglich ist, benötigen wir einen Stromspeicher.

Die Speicherung des Stroms mit den herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien ist aus meiner Sicht aber das grösste Problem in Bezug auf die CO2-Bilanz. Der Einsatz einer Salzbatterie, die eine 100 % ökologische Stromspeicherung ermöglicht, klären wir deshalb zurzeit ab.

Ein weiterer Vorteil der Salzbatterie ist für uns, dass diese nicht brennbar ist. Wenn man in einem alten Holzhaus wohnt, ist dies doch auch ein entscheidender Vorteil.

Wir freuen uns, bald selber Strom produzieren zu können, um unsere Gartengeräte mit Sonnenstrom zu betreiben und so etwas zur Verbesserung der CO2-Bilanz beizutragen. Und wir sind gespannt auf innovative Neuerungen im Bereich Elektromobilität für das Baugewerbe.

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