Gartenbeleuchtung für winterliche Stimmungshochs

30. Oktober 2020 | Allgemein, Beleuchtung, Gartenbau

Der Winter steht an und es wird am Abend immer früher dunkel. Die Beleuchtung des Aussenraumes liegt im Trend. Mit unserem Lichtpartner Staub Designlight AG bieten wir Ihnen ein umfangreiches Angebot verschiedenster, hochwertiger Leuchten in zeitlosem Design für eine schöne Gartenbeleuchtung, die sich auch im Winter sehen lässt.

Doch was ist überhaupt nötig oder sinnvoll?
Gibt es Gesetze und Vorschriften?
Welchen Einfluss hat die Beleuchtung auf die Umwelt?
Welche Beleuchtung ist die Richtige?

Gesetze und vorschriften 

Lichtemissionen aus privaten Gebäuden fallen in den Geltungsbereich des Umweltschutzgesetzes. Demzufolge müssen sie dem Grundsatz der vorsorglichen Emissionsbegrenzung genügen und dürfen zu keinen schädlichen oder lästigen Auswirkungen in der Nachbarschaft führen. Neben dem öffentlichen Recht schreibt auch das Zivilrecht vor, dass jedermann bei der Ausübung seines Eigentums verpflichtet ist, «sich aller übermässigen Einwirkung auf das Eigentum der Nachbarn zu enthalten».

Umgekehrt fällt das Interesse, die Aussenanlagen von Privatliegenschaften mit Beleuchtung zu schmücken, grundsätzlich in den Schutzbereich der Eigentumsgarantie und allenfalls weiterer Grundrechte wie der persönlichen Freiheit.

Am Aussagekräftigsten zu diesem Thema ist die Vollzugshilfe für Lichtemissionen vom Bundesamt für Umwelt BAFU. Der sehr ausführliche Inhalt kann in etwa so umschrieben werden:

Ziel der Vollzugshilfe ist es dazu beizutragen, unnötige Lichtemissionen zu vermeiden, oder umgangssprachlich ausgedrückt, «Lichtverschmutzung» zu reduzieren. Zudem soll die Vollzugshilfe für das Thema sensibilisieren, indem sie Hintergründe erläutert und mögliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt aufzeigt.

Die 7 Punkte Regelung des BAFU für bewohnte Gebiete.

Ist eine GartenBeleuchtung notwendig?

Diese grundsätzliche Überlegung muss sich jeder Gartenbesitzer selber stellen und sollte sich in jedem Fall von einem erfahrenen Gärtner oder Elektriker beraten lassen.
Gezielt eingesetzt ist die Beleuchtung von Haus und Garten sicher sinnvoll, allerdings schadet zu viel künstliches Licht in der Nacht der Tierwelt, denn gerade die Gärten am Stadtrand und in den Dörfern sind wertvolle Lebensräume für verschiedene Tierarten wie Igel, Nachtfalter, Amphibien und Fledermäuse. Ein Grund mehr dem Grundsatz «weniger ist mehr» Rechnung zu tragen und dem Garten nicht nur bei der Bepflanzung, sondern auch bei der Aussenbeleuchtung besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Wege und Terrassen beleuchten können, ohne die Tiere im Garten zu stören.

Zeitmanagement / Steuerung

In einem naturfreundlichen Garten wird es nachts richtig dunkel. Nachtaktive Tiere, wie Igel und andere Kleinsäuger, Amphibien und viele Insekten benötigen die Dunkelheit zur Nahrungssuche und Fortpflanzung. Doch auch tagaktive Tiere brauchen die Finsternis für ihre Ruhephasen, genauso wie der Mensch.
Deshalb sind Zierbeleuchtungen im Nachtruhefenster zwischen 22 und 6 Uhr grundsätzlich auszuschalten. Dies kann zum Beispiel über den Einsatz von Zeitschaltuhren automatisch erfolgen. Bei effektivem Aufenthalt im Aussenbereich ist es zulässig, eine angemessene Beleuchtung einzuschalten und auch Zierbeleuchtungen länger als bis um 22 Uhr brennen zu lassen.
Weihnachtsbeleuchtungen sind grundsätzlich auf den Zeitraum vom 1. Advent bis zum Dreikönigstag zu beschränken. Während dieser Zeit dürfen sie aber auch länger als bis 22 Uhr eingeschaltet bleiben.

Bewegungsmelder im Aussenraum: Mit richtig eingestellten Bewegungsmeldern können (funktionale) Aussenbeleuchtungen dann in Betrieb genommen werden, wenn sie benötigt werden.
Dies hilft zudem, Energie zu sparen.

Intensität / Helligkeit der Aussenbeleuchtung

Auch bei der Intensität von privaten Aussenbeleuchtungen gilt es Augenmass zu halten und die Umgebungshelligkeit zu berücksichtigen: Je dunkler die Umgebung ist, desto weniger Licht braucht es, um sehen zu können.
Bei LED-Lampen reicht eine geringere Watt-Zahl, um die gleiche Helligkeit wie mit anderen Leuchtmitteltypen zu erzielen, aber mit massiv kleinerem Energieaufwand. 

Lichtspektrum / Lichtfarbe

Achten Sie auch auf eine geringe Farbtemperatur. Sie steht auf der Verpackung und sollte unter 3000 Kelvin (K) liegen. Das warmweisse Licht mit geringem Blauanteil ist am naturverträglichsten. Zierbeleuchtungen werden in den verschiedensten Formen und Farben und mittlerweile auch mit beweglichen und blinkenden Lichtern angeboten. Es ist bekannt, dass von farbigen und blinkenden Lichtern ein besonders grosses Belästigungspotenzial ausgeht

Die Richtige Ausrichtung

Aussenbeleuchtungen sind grundsätzlich von oben gegen unten auszurichten.
Die Beleuchtung von Haus- oder Garageneingängen sowie Beleuchtungen aus Sicherheitsüberlegungen zum Gebäude hin und nicht in die Umgebung richten.

Blendfreie Leuchten

Licht sollte dorthin gelenkt werden, wo es benötigt wird. Entscheiden Sie sich für abgeschirmte und damit blendfreie Leuchten. Verwenden Sie keine Kugellampen. Diese strahlen das Licht ungerichtet überall hin.

 

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